Abholen
Microsoft 365 über Graph, IMAP und POP3, Journalregeln über das eingebaute SMTP-Gateway, Altbestände als EML, MBOX oder aus MailStore.
Nach Zeitplan, mit Ruhefenster — oder laufend über das Journal.
Revisionssichere E-Mail-Archivierung · Made & hosted in Germany
MailArchivBox holt Ihre E-Mail aus Microsoft 365, Google Workspace, Exchange, IMAP oder dem Altbestand bis hin zur alten PST-Datei, legt sie byte-genau ab und macht sie durchsuchbar — samt Inhalt der Anhänge. Aus Outlook, Thunderbird, dem Browser oder dem Windows-Programm.
Und jede Nacht bezeugt ein staatlich beaufsichtigter Dienst, dass Ihr Archiv genau so aussah — nicht wir. Den Beleg dazu bekommen Sie in Ihr eigenes Postfach. Wie das geht ↓
Microsoft 365 über Graph, IMAP und POP3, Journalregeln über das eingebaute SMTP-Gateway, Altbestände als EML, MBOX oder aus MailStore.
Nach Zeitplan, mit Ruhefenster — oder laufend über das Journal.
Das Original bleibt Byte für Byte erhalten. Anhänge ab 4 KB werden einmal gespeichert, egal wie oft sie im Haus herumgeschickt wurden.
Vor dem Eintragen wird die Mail wieder zusammengesetzt und verglichen.
Abgelegt im Speicher mit Object Lock, verschlüsselt je Mandant. Bis zum Fristende kann niemand löschen oder überschreiben — auch kein Administrator.
Fristen nach § 147 AO und § 257 HGB, wahlweise ab Jahresende.
Volltext über Betreff, Text und Inhalt der Anhänge. Aus Outlook, Thunderbird, dem Browser oder dem Windows-Programm.
Zurück ins Postfach, als EML, oder gleich erneut senden.
Direkt vom Hersteller
Archivsoftware wird üblicherweise über Distribution und Partner verkauft. Jede Stufe will leben, und jede Stufe steht zwischen Ihnen und dem, der den Quelltext kennt. Bei uns gibt es diese Stufen nicht — und das merken Sie nicht am Preis zuerst, sondern an dem Tag, an dem etwas klemmt.
Was es kann
Kein Zusatzmodul, kein Konnektor-Aufpreis, keine Funktion, die erst ab einer bestimmten Anzahl Postfächer erscheint. Was hier steht, gehört zum Produkt.
Hereinholen
Ein eingebautes SMTP-Gateway nimmt Journalberichte direkt an. Die Mail ist archiviert, bevor ein Anwender sie löschen kann.
Das 250 OK kommt erst, wenn die Mail verschlüsselt und auf die Platte gezwungen ist — nie vorher.
DMS, Warenwirtschaft, Faxserver, eigene Software: Wer eine Mail ins Archiv legen will, schickt sie an eine Adresse. Zurück kommt keine Bestätigung, sondern eine Quittung mit dem Hash des Originals — Ihr Beleg, dass genau diese Bytes angekommen sind.
Dieselbe Schnittstelle kann suchen, lesen, ausführen und verwalten — die Weboberfläche benutzt keine andere. Was Sie im Browser klicken können, können Sie auch skripten.
Wiederfinden
Der Vertrag steckt im PDF, nicht im Mailtext — und genau dort wird üblicherweise nicht gesucht. Bei uns schon: PDF, Word, Excel, OpenDocument werden im Volltext erfasst, nicht nur ihre Dateinamen. Dazu die gewohnte Suchsyntax, und Umlaute werden gefaltet.
Der Anwender nimmt den, den er ohnehin offen hat.
Outlook-App und Thunderbird-Erweiterung zeigen bei der geöffneten Mail sofort: bytegleich archiviert am … — oder „noch nicht im Archiv“.
Eine Suche, die stehen bleibt: „alles von diesem Lieferanten“ oder „Rechnungen 2026“ als Ordner, der sich selbst füllt.
Recht und Nachweis
Mindest- und Höchstfrist je Richtlinie, Fristbeginn wahlweise ab Jahresende — so, wie § 147 Abs. 4 AO und § 257 Abs. 5 HGB es meinen.
Gesetzliche Zurückhaltung als Fall mit Aktenzeichen, Geltungsbereich und Zeitraum. Kein globaler Schalter, den jemand vergisst.
Unveränderbar heißt nicht „für immer“. Nach zehn Jahren muss die Rechnung verschwinden — sie darf es nicht nur. Die Höchstfrist löscht auf den Tag genau, samt Anhängen und Suchindex.
Jeder Vorgang steht im Journal — verkettet, gesiegelt und nicht löschbar. Auch nicht durch einen Verwalter, auch nicht nach 30 Tagen.
Tagesweiser CSV-Auszug für die Prüfung, ohne dass jemand im Archiv stöbern muss.
Betrieb und Anbindung
Neue Fassungen werden einmal zentral eingespielt und signiert. Die Arbeitsplätze holen sie vom eigenen Server und prüfen die Unterschrift gegen einen fest einkompilierten Schlüssel.
Kein Rundgang durch die Büros, keine Softwareverteilung nötig.
Jeder Mandant mit eigener Datenhaltung, eigenem Schlüssel und eigenem Erscheinungsbild. Der Betreiberzugang wird vom Kunden befristet freigeschaltet — nicht umgekehrt.
Umzug
Der teuerste Satz beim Wechsel eines Archivsystems lautet: „Die alten Jahre lassen wir stehen.“ Dann betreibt man zwei Systeme, zahlt zweimal, und bei der nächsten Prüfung sucht jemand in beiden. Das muss nicht sein.
Wir übernehmen den Bestand aus MailStore — aus dem Export-Baum oder direkt über dessen lesenden IMAP-Zugang —, dazu PST-Dateien, Thunderbird-Profile, EML- und MBOX-Bestände. Mit Ordnerstruktur, Archivzuordnung und dem ursprünglichen Archivierungsdatum. Nicht als Haufen, sondern so, wie es vorher stand.
Vor der Übernahme läuft ein Probelauf, der nichts schreibt und Ihnen sagt, was Sie erwartet: Bestand je Archiv, Zeitraum, geschätzte Doppelte und jede auffällige Datei beim Namen.
Er kostet nichts — auch dann nicht, wenn Sie danach woanders hingehen.
Wir lesen, wir räumen nicht auf. Ihr altes Archiv bleibt unberührt stehen, solange Sie wollen — der Umzug ist damit jederzeit umkehrbar.
Und was dort unter „Gelöschte Elemente“ archiviert war, ist archiviert: es kommt mit.
mailarchivbox-werkzeug mailstore-probe
schreibt nichts
4 Archive · 1.284.902 Mails · 612 GB · 2009-03-11 bis 2026-09-17218.440 (gleiche Message-ID)1.284.902 Signaturdateien gefunden3 Dateien ohne Absender · 11 MSG statt EML · 1 Datei ohne Archiv darüberJede auffällige Datei wird beim Namen genannt — bevor umgezogen wird, nicht danach.
Nachweis
„Revisionssicher“ steht in jedem Prospekt. Der Unterschied ist, ob jemand es vorführen kann. Das Folgende ist keine Zusage von uns, sondern die wörtliche Antwort des Speichers auf den Versuch, eine Mail vor Fristablauf zu löschen — mit den höchsten Rechten, die es dort gibt.
loeschen_vor_fristablauf_scheitert_auch_als_administrator
bestanden
DELETE mail/3f2a…c91 — mit den Wurzelzugangsdaten des SpeichersAccessDenied — Object is under COMPLIANCE retention and cannot be deleted31.12.2036 — 10 Jahre ab Jahresende (§ 147 Abs. 4 AO)Gemessen gegen zwei Speichersysteme, je 14 von 14 Proben bestanden.
Die Sperre endet mit der Frist — und zwar auf den Tag. An den Speicher geht immer nur die Mindestfrist, also das früheste Datum, an dem gelöscht werden darf. Nie die Höchstfrist, und nie „für alle Fälle etwas länger“. Was keiner Aufbewahrungspflicht unterliegt, wird gar nicht erst gesperrt.
Bis hierher ist alles unsere Unterschrift. Die zählt nur so weit, wie Sie uns trauen — wer unseren Schlüssel hat, könnte die Vergangenheit neu schreiben und neu unterschreiben. Deshalb endet unser Nachweis nicht bei uns.
Jede Nacht fassen wir den Stand aller Archive zu einer einzigen Zahl zusammen und lassen sie von einem qualifizierten Zeitstempeldienst bezeugen — einem beaufsichtigten Vertrauensdiensteanbieter, der davon sein eigenes Protokoll führt. Nach eIDAS Art. 41 gilt damit kraft Gesetzes als richtig, dass diese Daten zu dieser Sekunde so existierten. Wer das bestreiten will, muss es widerlegen.
Und Sie bekommen denselben Beleg. Jeden Tag, in Ihr eigenes Postfach: Ihr Siegel, der Rechenweg bis zur bezeugten Zahl, der Zeitstempel. Ab da liegt die Gegenprobe bei Ihnen — an einem Ort, den wir nicht anfassen können. Wer die Vergangenheit fälschen wollte, müsste auch bei Ihnen einbrechen.
19.09.2026
bezeugt
Block 412 · 9f31…a4c7links 2b8e…1f04 · rechts c007…9ab2 · links 55d1…e36ae41c…77b9DGN Deutsches Gesundheitsnetz · qualifiziert nach eIDAS19.09.2026 02:15:07 UTCDrei Hashes nachrechnen, dann die Unterschrift des Zeitstempeldienstes prüfen — mit OpenSSL, ohne unser Programm, auch in zwanzig Jahren. Der Rechenweg steht im Beleg dabei.
Dass ein Zeitstempel für alle Archive genügt, ist kein Sparen an der falschen Stelle, sondern derselbe Aufbau, den die technische Richtlinie des BSI für beweiswerterhaltende Archivierung vorsieht (TR-03125, nach ArchiSig): ein Hashbaum, eine Wurzel, ein Zeuge. Ihr Nachweis wird dadurch nicht schwächer — nur bezahlbar. Und weil er bezahlbar ist, läuft er jede Nacht statt einmal im Jahr.
Etablierte Archive unterschreiben ihre Exporte durchaus — üblich ist eine Signaturdatei je Nachricht über SHA-256, prüfbar mit OpenSSL. Das ist solide, und wir machen es auch. Aber eine Unterschrift beantwortet eine Frage: unverändert? Die zweite Frage — seit wann? — beantwortet sie nicht.
Unterschrift allein
Unterschrift und bezeugte Zeit
Genau daran hängt der Satz „rechtssichere Archivierung“. Ein Archiv, in dem der Betreiber die Zeit selbst setzt, muss man ihm glauben. Eines mit bezeugter Zeit nicht — und das ist der Unterschied zwischen einem guten Produkt und einem Beweismittel.
Prüfsiegel für Archivsoftware sind freiwillig — kein Gesetz verlangt sie, weder von uns noch von Ihnen. Und sie leisten weniger, als der Name vermuten lässt. Das steht nicht in unserer Werbung, sondern in den GoBD selbst:
Positivtestate zur Ordnungsmäßigkeit der Buchführung werden weder im Rahmen einer steuerlichen Außenprüfung noch verbindlich erteilt. GoBD, Rz. 179 · ebenso Rz. 181 zu Testaten Dritter über Software
Dazu kommt: Ein Testat gilt für genau den geprüften Programmstand — gepflegte Software ist morgen ein anderer. Was rechtlich wirklich zählt, könnte ohnehin keine Software mitbringen: Ihre Verfahrensdokumentation (GoBD Rz. 151 ff.) und dass Ihr Verfahren in der Praxis so läuft, wie es dort steht. Die Vorlage dafür liefern wir ausgefüllt mit.
Wir legen deshalb etwas anderes vor: jede Zusage mit der Mechanik, die sie trägt, und dem Namen der Prüfung, die sie belegt. Nachvollziehbar auf Ihrer Anlage, an jedem Tag — nicht einmalig im Prüfungsjahr.
frist_laesst_sich_verlaengern_aber_nie_verkuerzenkette_bricht_bei_veraendertem_eintragDie Prüfung läuft auch im Betrieb und schreibt ihr Ergebnis ins Journal.mailarchivbox-werkzeug paket-pruefenLiegt jedem Ausfuhrpaket bei.Leistung
Wir liefern nicht nur das Programm, sondern den Betrieb dazu — oder übergeben Ihnen alles, wenn Sie es selbst betreiben wollen. Den Umzug Ihres Altbestands machen wir ohnehin mit.
In Deutschland, auf unserer eigenen Hardware. Ausfallpaar für den Dienst, verteilter Objektspeicher dahinter, Sicherung und Überwachung inbegriffen.
Dieselbe Software auf Ihrem Server, Ihre Schlüssel, Ihr Speicher. Wir richten ein, dokumentieren und pflegen — oder übergeben komplett.
Grenzen
Eine Seite, die mit Nachprüfbarkeit wirbt und die Lücken verschweigt, wäre ihr eigenes Gegenargument. Stand dieser Seite:
Sprechen wir darüber
Der Probelauf über Ihren MailStore- oder Postfachbestand kostet nichts, verändert nichts und dauert je nach Größe wenige Stunden. Danach wissen Sie, was ein Umzug bedeutet — unabhängig davon, ob Sie ihn mit uns machen.